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Tiereinsatz bei demenzerkrankten Menschen

 

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens Tiere als etwas Positives kennen und lieben gelernt. Tiere vermitteln Nähe, geben Anlass zur Freude und spenden Trost.

Menschen mit Demenz leben in einer Welt, die für gesunde Menschen meist schwer zugänglich ist. Tiere, Hunde im Besonderen, besitzen Fähigkeiten, eine Tür zu dieser Welt zu finden. Sie leisten einen Beitrag dazu, den Alltag der Betroffenen positiver zu gestalten.

Erfahrungen zeigen, dass die Demenz-Betroffenen nach einer tiergestützten Intervention entspannter und engagierter sind. Der Wiedererkennungsfaktor der Tierbegegnung ist hoch und führt zu einer positiven Stimmung und Befriedigung.

 


 

Tiere…

 

…sprechen die „ Sprache des Herzens und der Gefühle“, Verständigung und Beziehung ist mit ihnen unabhängig von verbalem Ausdrucksvermögen und kognitiven Fähigkeiten möglich.

 

 … bewerten Menschen nicht nach Aussehen, Fähigkeiten oder Krankheitsgrad.

 

… machen Freude.

 

 

 

… bieten Betätigungsfelder für

sinnstiftende Tätigkeiten (z.B. Füttern, Pflegen, Beaufsichtigung, etc.).

 

… sind über alle Sinne spür- und erlebbar.

 

 

… bahnen Wege in die Vergangenheit.

 

aus Demenz - Ein neuer Weg der Aktivierung

Carola Otterstedt, Vincentz

 

Demenzbetroffene…

 

… erleben auf diese Weise positive und stressfreie Begegnungen ohne Konfrontation mit den krankheitsbedingten Defiziten im Kommunikationsbereich.

 

… fühlen sich vom Tier angenommen und wertgeschätzt.

 

 

… profitieren durch die positive Stimulation (psychische,  physische und soziale Prozesse).

 

… stärken ihre Kompetenzen und bekommen Erfolgserlebnisse.

 

 

… erleben ein vielfältiges Spektrum an Gefühlen und Erfahrungen auch bei fortgeschrittener Demenz.

 

… können Erlebnisse mit Tieren mit emotionalen Momenten ihres Lebens verbinden.